Querdenken. Lesesplitter zu den unabgegoltenen Motiven im Werk Ulrich Sonnemanns.

Tholen, Georg Christoph (0000) Querdenken. Lesesplitter zu den unabgegoltenen Motiven im Werk Ulrich Sonnemanns. UNSPECIFIED. (Unpublished)

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Abstract

Die Alten litten für den Geist, die Späteren durch ihn, Die Neueren an ihm; jetzt leidet er zum ersten Mal selber. (Ulrich Sonnemann) Geistesgegewärtig humorvoll und scharfsinnig zugleich artikulierte Ulrich Sonnemann sein Denken stets neu in Gesprächen und bei gemeinsamen Seminaren und Tagungen. Unnachgiebig insistierte er darauf, daß theoretische Praxis, will sie ihrem Namen gerecht werden, ebenso unverfügbar und unvorhersehbar sein müsse wie die Phänomene, denen sie sich widme. Im akademischen Betrieb, der diesen beweglichen Anspruch nicht selten stillzustellen droht, läßt sich diese Flexibilität kaum instituieren. Die Distanznahme der Negativen Anthropologie zur Universität, in der sie gleichwohl tradiert wurde, ist das paradox anmutende Erbe der Sonnemann'schen Lehre, die hierin einzigartig war.

Item Type: Other
Uncontrolled Keywords: Sonnemann, Negative Anthropologie
Subjects: Philosophie > Philosophische Disziplinen > Anthropologie
Depositing User: Stefan Köstenbauer
Date Deposited: 22 Aug 2005
Last Modified: 08 Sep 2011 18:51
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/1058

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