Haben juristische Personen Persönlichkeitsrechte?

Handler, Mirko (2002) Haben juristische Personen Persönlichkeitsrechte? In: UNSPECIFIED Austrian Ludwig Wittgenstein Society, pp. 79-81.

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Abstract

Die Medien nehmen in unserem Leben einen hohen Stellenwert ein. Die Entwicklung von neuen Kommunikationstechniken hat für einen rascheren Zugang zu Informationen gesorgt. Besonders durch die Entwicklung der Massenmedien ist der Informationsfluss gestiegen. Die Zunahme der Medien hat allerdings nicht gleichzeitig auch eine Qualitätssteigerung bewirkt. Die journalistischen Mittel werden eingesetzt, um mit Sensationsmeldungen das Interesse der Öffentlichkeit für sich zu gewinnen. Derartige Meldungen nehmen auf die private Seite des Menschen keinerlei Rücksicht. Für eine gute Schlagzeile werden Affären ausgeschlachtet, um Schwächen und Fehler von Menschen öffentlich anzuprangern. Die journalistischen Recherchen verletzen oft Anstand und Ehre. Wenn nun ein Mensch in seiner Würde verletzt wird, stellt sich die Frage nach einem wirksamen Schutz. Bereits im antiken Rom sah das Zwölf- Tafel-Gesetz Strafen für ehrabschneiderische Verleumdungen und böswilligen Rufmord vor. Dem Beleidiger wurde per Klage eine Busse von 25 asses auferlegt (Berka 1989, 203 – 204).

Item Type: Book Section
Uncontrolled Keywords: juristische Personen; Persönlichkeitsrechte
Subjects: Philosophie > Philosophische Disziplinen > Sprachphilosophie
Philosophie > Philosophische Journale, Kongresse, Vereinigungen > Wittgenstein Symposium Kirchberg, Pre-Proceedings > Kirchberg 2002
Depositing User: Stefan Köstenbauer
Date Deposited: 13 Nov 2006
Last Modified: 08 Sep 2011 18:51
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/1376

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