Zwei Begriffe personaler Identität

Teichert, Dieter (2002) Zwei Begriffe personaler Identität. In: UNSPECIFIED Austrian Ludwig Wittgenstein Society, pp. 254-256.

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Abstract

Die Divergenz zweier Identitätskonzeptionen wird deutlich, wenn man bedenkt, dass in Praktischer Philosophie, Psychologie, Sozialwissenschaften und im Alltag davon gesprochen wird, eine Person bilde ihre Identität aus, verändere ihre Identität, verlöre ihre Identität oder sie habe gar mehrere Identitäten. Der theoretische Identitätsbegriff scheint mit solchen Redeweise nicht vereinbar zu sein, denn ein verbreiteter Konsens besagt ‚No entity without identity" und das impliziert die Überzeugung, dass eine Entität jeweils eine Identität hat, nicht mehr und nicht weniger. Die Selbigkeit einer Entität beinhaltet die Veränderungen, die ihr widerfahren; Veränderungen führen nicht zu einer Vielzahl von Identitäten. Ebenso wird ausgeschlossen, dass etwas noch keine Identität besitzt, sondern diese erst im Lauf einer Entwicklung erwirbt.

Item Type: Book Section
Uncontrolled Keywords: Identitätskonzeptionen; Identität; Selbigkeit; personale Kontinuität; Konstitutionsmomente; Habermas,J.; Leibnitz, G.W.; Lévi-Strauss, C.; Locke, J.; Nietzsche, F.; Ricoeur, P.
Subjects: Philosophie > Philosophische Disziplinen > Bewußtseinsphilosophie, Philosophie des Geistes und der Psychologie
Philosophie > Philosophische Journale, Kongresse, Vereinigungen > Wittgenstein Symposium Kirchberg, Pre-Proceedings > Kirchberg 2002
Depositing User: Stefan Köstenbauer
Date Deposited: 14 Feb 2007
Last Modified: 08 Sep 2011 18:52
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/1477

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