Die Goldene Regel und die Universalität der Menschenrechte

Bordat, Josef (2004) Die Goldene Regel und die Universalität der Menschenrechte. In: UNSPECIFIED UNSPECIFIED. (In Press)

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Abstract

Die Goldene Regel wird als weithin bekanntes und respektiertes ethisches Prinzip zur Begründung der Universalität der Menschenrechte vorgeschlagen und kritisch analysiert. Dabei wird herausgestellt, dass nicht nur der große Bekanntheitsgrad die Goldene Regel zur geeigneten Basis des Dialogs zwischen den Kulturen und Religionen macht, sondern auch der durch ihre Beachtung implizierte zivilisatorische Fortschritt vom Vergeltungsprinzip zum Grundsatz des Wünschenswerten. Die aus der Goldenen Regel ableitbaren ethischen Prinzipien Toleranz und Wertschätzung spielen eine Schlüsselrolle, wenn im Spannungsfeld dessen, was die Goldene Regel in ihrer positiven bzw. negativen Formulierung gebietet, nämlich Wohlwollen und Gerechtigkeit, zu entscheiden ist, wie weit die Toleranz angesichts der Verletzung elementarer Menschenrechte gehen darf und wie sich Wertschätzung im Rahmen der ökonomischen Globalisierung äußern sollte.

Item Type: Book Section
Uncontrolled Keywords: Menschenrechte - Universalität - Ethischer Relativismus -Dialog - Goldene Regel - Wohlwollen - Gerechtigkeit human rights - universality - ethical relativism - dialogue - golden rule - benevolence - justice
Subjects: Kulturwissenschaften, cultural studies > Interkulturelle Studien
Depositing User: Dr. Josef Bordat
Date Deposited: 10 May 2007
Last Modified: 08 Sep 2011 18:52
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/1540

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