Wittgenstein als Ruhestifter

Hrachovec, Herbert (1990) Wittgenstein als Ruhestifter. In: Wittgenstein -- Eine Neubewertung. Akten des 14. Internationalen Wittgenstein-Symposiums. Braumüller, pp. 268-272.

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Abstract

1929 notiert Wittgenstein: ,,Die Tragödie besteht darin, daß sich der Baum nicht biegt, sondern bricht. Die Tragödie ist etwas unjüdisches.`` Das stimmt damit zusammen, daß Shylock nicht tragisch endet, sondern ,,bloß`` seines Vermögens beraubt und christianisiert wird. Beim späten Wittgenstein gibt es so etwas, wie die Christianisierung der philosophischen Methode. Ich möchte ihre Grundzüge skizzieren und gleichzeitig verständlich machen, daß sie vom Ideal der Trennung von Genauigkeit und Gemüt nicht abrückt. Die Überlegungen sind um drei Themen zentriert: Messen, Kehrtwendung und Weg nach Hause.

Item Type: Book Section
Subjects: Philosophie > Philosophische Disziplinen > Logik, analytische Philosophie
Philosophie > Philosophische Institutionen > Institut für Philosophie, Wien
Depositing User: Sissi Kemp
Date Deposited: 07 Mar 2009 14:41
Last Modified: 08 Sep 2011 18:52
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/1836

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