Wissenschaftswandel in Österreich (1848-1945). Eine hypothetische Annäherung anhand sozialwissenschaftlicher Beispiele

Feichtinger, Johannes (2002) Wissenschaftswandel in Österreich (1848-1945). Eine hypothetische Annäherung anhand sozialwissenschaftlicher Beispiele. UNSPECIFIED.

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Abstract

This article gives a short overview on a research project focussing on the scientific (scholarly) change in the Austro-Hungarian Monarchy between 1848 and 1945. Due to specific cultural and social conditions, the formerly leading formal-logical paradigm turns gradually, but not linearly into an empirical-positivist concept of science and scholarship. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts vollzog sich in Österreich ein signifikanter Wissenschaftswandel, im Zuge dessen die vorherrschende formal-logische Wissenschaftsauffassung ihren Stellenwert in der akademischen Philosophie sukzessive einbüßte. Auch andere Disziplinen öffneten sich seither dem empirisch-positivistischen Verfahrensspektrum. Diese Schwerpunktverschiebung, die sich als tief greifend erweisen sollte, bildet den Rahmen für ein Teilprojekt des SFB Moderne, in dem ein für die österreichische Wissenschaftsgeschichte maßgeblicher Abschnitt - der Wissenschaftswandel zwischen 1848-1945 in den Sozialwissenschaften - disziplinübergreifend, historisch-kulturwissenschaftlich analysiert werden soll. Die schrittweise Auflösung jener spezifischen Tradition in Österreich erfasste jedoch weder sämtliche Disziplinen, auch verlief der Wandel nicht linear, noch war er dauerhaft. Im Besonderen ließen sich junge Disziplinen, die sich ausdifferenzierten, wie z. B. die Sozialwissenschaften, von diesen Schwerpunktverschiebungen leiten. Dieser Wandel sollte schließlich den wissenschaftlichen take-off im Wien der Jahrhundertwende wesentlich mit beeinflussen. Der Wissenschaftswandel betrifft zwar die europäische Staatenwelt zur Jahrhundertwende im Allgemeinen, er ist im Besonderen aber auch ein signifikantes Merkmal wissenschaftlichen Argumentierens in der österreichisch-ungarischen Monarchie: Ausgehend von der Annahme, dass er Ausdruck weitreichender Transformationen der sozialen, politischen und kulturellen Verhältnisse ist, scheint in den urbanen Milieus der k. u. k. Monarchie, die von einer sprachlichen und soziokulturellen Vielfalt bestimmt waren, die Wirkung soziokultureller Verhältnisse auf kognitive Abläufe besonders deutlich wahrnehmbar und daher auch wissenschaftlich nachvollziehbar. Wie Toulmin in seiner Studie Kosmopolis nachweist, besaß das "Wien Machs und Wittgensteins, Schönbergs und Klimts, Freuds und Musils" auch einen besonderen Stellenwert als jener maßgebliche Ort des intellektuellen Aufbruchs, an dem "viele der intellektuellen und künstlerischen Kämpfe dieser Zeit begannen, ehe sie auf die anderen kulturellen Zentren Europas ausstrahlten." Um diese Schwerpunktverschiebungen sichtbar zu machen, müssen zunächst die österreichische philosophische Tradition sowie ihre staatspolitischen Implikationen in groben Zügen charakterisiert werden: In Österreich stieß im 19. Jahrhundert die Leibnizsche Philosophie auf großen Anklang, weil sich mit Leibniz ein rational geordnetes Universum zur Legitimation des vorherrschenden politischen Systems verwenden ließ. Der bedeutendste Vertreter dieser Philosophie in der Habsburger-Monarchie war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Prager Theologe und Mathematiker Bernard Bolzano. Dieser definierte Wissenschaft als die disziplinübergreifende Anwendung einer Methode, der axiomatisch-deduktiv verfahrenden Ableitung von Sätzen (Logistik); die letztgültige Grundlage jeglicher Erkenntnis war für ihn die Vernunft, nicht aber individuelle Sinneseindrücke: Wahrheiten waren somit für Bolzano zeit-, kontext- und subjekt-unabhängige objektive Tatbestände. Zwar forcierte der Staat seit dem 18. Jahrhundert ein Argumentieren, das die vorhandene Vielfalt betonte, aufgrund zunehmender nationaler Selbstverwirklichungsansprüche unter den Völkern der Monarchie wurden jedoch gleichzeitig Maßnahmen zur Schwächung der als staatsgefährdend aufgefassten Zentrifugalkräfte ergriffen. Solche Vereinheitlichungsmaßnahmen zur Kontrolle der Vielfalt lassen sich auf mehreren Ebenen diagnostizieren, z. B. auf der bildungspolitischen: Als die Sprachen mit der Aufgabe der nationalen Identitätsstiftung befrachtet wurden, wurde als Ausweg u. a. die Sprachvereinheitlichung forciert, wie z. B. die der Verwaltungssprache durch Josef von Sonnenfels. Darüber hinaus sind auf anderen verbalen oder nonverbalen Sprachebenen Vereinheitlichungsmaßnahmen registrierbar, wie z. B. auf der architektonischen: In den Kronländern wurden zahlreiche öffentliche Gebäude in einem Universalstil errichtet. Dafür lieferten die großen Stile der Vergangenheit, denen zunächst im Vielvölkerstaat kein nationalistischer Sinn anhaftete, die Orientierungsmuster. Schließlich wurden Vereinheitlichungsmaßnahmen auch auf der akademischen Ebene durchgeführt, insbesondere in der Philosophie, die sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts als eine "Grundlagenwissenschaft" mit lebenspraktischer Orientierung - mit der Thun-schen Unterrichtsreform (1848-1853) sogar im Rang einer Staatsphilosophie - universitär entfaltete. Die Staatsphilosophie des 19. Jahrhunderts, die im Besonderen auf Bolzanos Philosophie beruhte, begründete eine universalistische Wissenschaftsauffassung auf der Grundlage einer formal-logisch begründbaren objektiven Sprache. Systematisch im Schulunterricht vermittelt, antwortete sie auf die Herausforderungen der kulturellen Vielfalt mit dem vollständigen Ausschluss des erkennenden Subjekts aus dem wissenschaftlichen Begründungszusammenhang. In ihr beanspruchten objektiv existierende Sätze, Begriffe und Wahrheiten Allgemeingültigkeit - bar jeglicher kultureller Unterschiede: ein Umstand, der bei staatstragenden Kreisen im habsburgischen Vielvölkerstaat auf großen Anklang stoßen musste. Zwar kann schon der philosophische Sonderweg in Österreich (gemäß der Haller-Neurath-These) als ein Ausdruck der hier vorherrschenden Pluralität interpretiert werden, jedoch waren auch jene aufstrebenden wissenschaftlichen Akteure, die sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts als Träger des Wissenschaftswandels profilierten, von der Wahrnehmung der Vielfalt geprägt: Sie fanden dafür jedoch andere wissenschaftliche Ausdrucksformen. Schrittweise befreiten sich signifikante Teile der bürgerlichen Intelligenz von der staatspolitischen Vormundschaft, wodurch schließlich ein tief greifender Wandel der Wissenschaftsauffassungen mit bewirkt wurde: In den Vordergrund rückte ein Wissenschaftsverständnis, das u. a. dem erkennenden Subjekt im Begründungszusammenhang zunehmend Wert beimaß und psychologische, historische und anthropologische Methoden, die seit Descartes, Leibniz und Newton vernachlässigt worden waren, zur Anwendung kommen ließ. Die einflussreiche Rolle, die dabei die aufstrebende bürgerliche Intelligenz spielte, lässt sich mit Hilfe der folgenden kulturwissenschaftlichen Vorannahmen, die sich auf Aspekte der Vielfalt beziehen, erkunden: Kultur wird dabei als ein umfassendes, ambivalentes System (als ein vielschichtiger "Text") verstanden - als die Ansammlung von Codes, mit denen Individuen in einem Kollektiv kommunizieren. Im pluralistischen Kommunikationssystem Österreich-Ungarns bestimmte eine Vielzahl solcher unterschiedlicher kommunikativer Codes die individuelle und kollektive Wahrnehmung: Zwar vermischten sich diese Codes im Verlauf von Akkulturationen auch, dabei büßten sie aber nicht zwangsläufig ihre Unterschiedlichkeit ein. Die verschiedenen Kulturen standen daher in der Monarchie auch ständig in einem "dramatischen" Verhältnis zueinander, in einem "Grundverhältnis der Spannung" (Dzevad Karahasan), so dass Vielstimmigkeiten, Differenzen und Widersprüche ständig sichtbar waren: Die Vielfalt, die sprachliche, konfessionelle, verfassungsrechtliche und ethnische Ausdrucksformen besaß und durch eine Vielzahl sinngebender Symbolsysteme (Architektur, literarische Topoi, Musik usw.) verkörpert wurde, war daher in den multikulturellen, urbanen Mikrokosmen der Monarchie allgegenwärtig und für jedermann/frau auch ständig wahrnehmbar. Die Wahrnehmung solcher Vielfalt, die sich im Zuge der ökonomischen Modernisierung (vor allem durch Zuwanderung) in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch vertiefte, intensivierte aber nicht nur die soziale Differenzierung, sie war für die aufstrebende bürgerliche Intelligenz, als Träger des Wissenschaftswandels, auch maßgeblich bewusstseinsprägend. Die bewusste Wahrnehmung der Pluralitäten hatte jedoch ambivalente Auswirkungen: Sie wurde zwar häufig als Bedrohung aufgefasst, jedoch dürfte sie auch schöpfererisches Argumentieren stimuliert haben. Zwar wirkte die Modernisierung im Hinblick auf den wirtschaftlichen Aufbruch vereinheitlichend, aufgrund der wachsenden Anzahl möglicher Identifikatoren, mit denen sich u. a. auch das aufstrebende "Bildungsbürgertum" konfrontiert sah, brachte sie aber differenziertere kulturelle, d. h. auch wissenschaftliche Ausdrucksformen hervor. Die Vergangenheit (Stilpluralität des Historismus) ebenso wie die unterschiedlichen Kulturen der Monarchie lieferten dafür Orientierungspunkte; vermehrt drangen solche Identifikatoren auch von außerhalb ein. Als in der zweiten Jahrhunderthälfte Wien, im Vormärz noch Schaltzentrale, schließlich sukzessive seine Zentralität als intellektuelle Drehscheibe verlor, suchten andere Universitätsstädte der Monarchie (Prag, Budapest, später auch Czernowitz u. a.) zusehends den intellektuellen Austausch mit Paris, Berlin (München, Dresden) und London. Zunehmend verbreiteten sich daher mit der Wanderung der Professoren durch die verschiedenen deutschsprachigen Universitäten der Monarchie auch jene Wissenschaftsauffassungen, die sich in England, Frankreich und Deutschland entfaltet hatten - so die Annahme -, um schließlich in Wien den intellektuellen Aufbruch der Jahrhundertwende mit auszulösen. Somit liegt der Schluss nahe, dass die kreativen Wiener Milieus des fin de siècle mithin auch durch die verstärkte subjektive Wahrnehmung der pluralistischen Verfasstheiten der Monarchie bedingt war, und indirekt wird dadurch auch begreiflich, warum der multikulturelle Mikrokosmos Wien zu einem zentralen Ort solcher Verschiebungen der Wissenschaftsauffassungen avancierte (Toulmin): durch das verstärke Sichtbarwerden der Ambivalenz zwischen der staatlichen Vorgabe einer auf Ausgleich der Vielfalt bedachten, vereinheitlichenden Wissenschaftsauffassung (Staatsphilosophie) und der unaufhebbaren Wirklichkeit der allgegenwärtig wahrnehmbaren Vielfalt. Wird der Versuch durchgeführt, eine Typologie der verwandelten Wissenschaftsbegriffe aufzustellen, lassen sich vorläufig drei neue Auffassungen auf empirischer Grundlage mit antimetaphysischer und positivistischer Ausrichtung bestimmen: a) eine atomistische, induktive Auffassung (Ernst Mach), b) eine anti-atomistische, hypothetisch argumentierende Auffassung (Ludwig Boltzmann) und c) eine synthetisierende Wissenschaftsauffassung, deren Vertreter hypothetisch argumentierten und auf empirischer Grundlage Theorien entwarfen. Ausgehend von diesen Wissenschaftsauffassungen, die den Wandel scheinbar charakterisieren, sollen in diesem Projekt auf einer zweiten Untersuchungsebene verschiedene sozialwissenschaftliche Theorien und disziplinäre Ansätze analysiert werden: zum einen die Auffassung Carl Mengers, der schon die exakt-wissenschaftliche Methode anwandte, um alle Wirtschaftsphänomene letztgültig zu analysieren, jedoch auf mathematisch-logische Schlüsse verzichtete. Um die individuellen Motive für wirtschaftliches Handeln zu untersuchen, müsse subjektives Verhalten auf psychologischer Grundlage analysiert werden. Zum anderen wird die Wissenssoziologie als die Lehre von der sozialen Seinsverbundenheit des Wissens (Mannheim) analysiert. In der Wissenssoziologie, die sich mit epistemologischen Analysen befasst, manifestiert sich im Besonderen die Abkehr von dem formallogischen Wissenschaftsbegriff: Sie legt das Hauptaugenmerk auf die soziokulturelle Bedingtheit jeglicher Erkenntnis. Aufgrund dessen, dass deren historische Wurzeln zu einem maßgeblichen Teil in der k. u. k. Monarchie liegen, ist anzunehmen, dass die Sensibilität ihrer einzelnen Vertreter für solche Sichtweisen auch durch die unmittelbare Wahrnehmung der Vielfalt inspiriert wurde. Zum Dritten die Wissenschaftsauffassung der frühen Soziologie in Österreich, deren Vertreter (Ludwig Gumplowicz, Gustav Ratzenhofer) sich das Ziel setzten, auf empirisch-induktive Weise natürliche Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die sie als universell und dauerhaft gültig betrachteten, ausfindig zu machen, oder wie Eugen Ehrlich, die innerhalb der verschiedenen Völkerschaften eines Kronlandes vorhandenen normativen Strukturen sozialen Handelns darzustellen. Auf einer dritten Ebene soll der diachrone Verlauf des Wissenschaftswandels in Österreich über den Zeitraum von 1848 bis 1938 ausgehend von Standpunkten der postmodernen Theorie untersucht werden: Jean-François Lyotard verwies in seiner Abhandlung La condition postmoderne darauf, dass manche geistigen Konzeptionen, die im Wien des fin de siècle entwickelt wurden, schon Momente postmodernen Denkens, wie z. B. die Verabschiedung der "großen Erzählungen", antizipierten. Lyotard diagnostiziert zwar auch für das Wien der Jahrhundertwende solche Totalitätsentwürfe, wendet jedoch ein, dass ihnen in dieser spezifischen Situation vereinzelt kein Glaube mehr geschenkt worden wäre. Die Postmoderne bejahte für ihn den Übergang in die Pluralität und bewertete diese endgültig positiv: Somit wurden die Heterogenitäten mitunter als etwas aufgefasst, das nicht mehr zu überwinden, sondern anzuerkennen und als Chance zu begreifen war. Diese "Auflösungsvorgänge" riefen zunächst zwar unweigerlich einen Skeptizismus hervor, zunehmend wurden sie aber als eine Chance begriffen: Schließlich war die Akzeptanz der Vielfalt möglicher wissenschaftlicher Verfahrensweisen - so die Hypothese - jedoch die maßgebliche Triebkraft für wissenschaftliche und künstlerische Innovationen. Die Wissenschaftsauffassungen, welche sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ausgebildet hatten, unterschieden sich sichtlich von dem z. B. durch Bolzano vertretenen Wissenschaftsbegriff; jedoch war auch diesen noch die Vorstellung von der Universalität der Wissenschaft eigen. Als aber zur Jahrhundertwende gewisse "aparte Zirkel" die "irreduzible Vielfalt" von Sprach-, Denk- und Lebensformen (J. F. Lyotard) schließlich doch akzeptierten, und sich somit die Auflösung eines übergreifenden Wissenschaftsbegriffs abzeichnete, - so die weiterführende Hypothese - vergrößerte sich wieder die Antriebskraft für "universalistische" (formal-logische) Wissenschaftsauffassungen. Maßgeblich dafür war anscheinend das Krisenbewusstsein durch den Zerfall der newtonschen Ordnung sowie der Staatswesen nach 1918. Der Zeitzeuge und Wissenschaftshistoriker Stephen Toulmin diagnostiziert auch in jener Wissenschaftsauffassung der Zwischenkriegszeit, die zwar oft als "logischer Positivismus" bezeichnet worden sei, im Prinzip wieder die Vorherrschaft eines universalen Geltungsanspruchs, wie er für rationalistische Auffassungen kennzeichnend war. Toulmin argumentiert, dass auf solche krisenhafte Verunsicherungen mit verschiedenen "konstruktiven" Anstrengungen reagiert worden sei: In der Wissenschaft hätten diese im philosophischen Programm einer formal strukturierten Universalwissenschaft auf mathematisch-logischer Grundlage bestanden. Das Paradebeispiel liefert für Toulmin der Wiener Kreis, der auf dem Wege zur "Sprachvereinheitlichung" ein hierarchisches System wissenschaftlicher Begriffe zu konstruieren versuchte, letztlich eine "Idealsprache", in der nur sinnvolle Aussagen formulierbar seien. Ausgehend vom Toulminschen Modell soll daher der soziale Ursprung "universalistischer" Wissenschaftsmodelle im Zentrum der Analyse stehen: zum einen von formal-logisch mathematisch argumentierenden Modellen (z. B. die Ökonometrie), zum anderen von organizistischen Modellen (z. B. die Sozialphilosophie Othmar Spanns). Zwar hatten formalistische und "universalistische" Wissenschaftsauffassungen wieder Aufschwung erfahren, zugleich wurde aber auch die Unvollkommenheit jedweder wissenschaftlicher Systeme radikaler denn je anerkannt. Die "aparten Zirkel" der Wiener Jahrhundertwende (Lyotard) wurden sich zusehends auch der Unmöglichkeit vollständiger Transparenz innerhalb eines Wissenschaftssystems bewusst. Das Aufbrechen von Vielfalt wurde daher auch nicht mehr als ein "Auflösungsvorgang", sondern auch als eine positive Vision begriffen: Wirklichkeit wurde als vielschichtig, konflikthaft und dramatisch strukturiert aufgefasst. Das maßgeblichste Beispiel für den Abschied von solchen Totalitätsaspirationen und als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen ist Wittgensteins berühmtes Wort, in welchem er über seine Erfahrungen mit Ganzheitsversuchen und von seinem Übergang zu einer Alternative, zu "Landschaftsskizzen", Rechenschaft ablegt: Das Gedankengebiet kann nicht von einem Blickpunkt erfasst werden, sondern man muss es vielmehr kreuz und quer durchreisen

Item Type: Other
Uncontrolled Keywords: graduiertenkonferenz, kulturwissenschaften
Subjects: Kulturwissenschaften, cultural studies > Graduiertenkonferenz: Wissenschaftskulturen - Experimentalkulturen - Gelehrtenkulturen
Depositing User: Users 5 not found.
Date Deposited: 24 Oct 2002
Last Modified: 08 Sep 2011 18:50
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/319

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