Verlorene Ilusionen. Zur logischen Struktur weiblicher Glückskonflikte

Annerl, Charlotte (2001) Verlorene Ilusionen. Zur logischen Struktur weiblicher Glückskonflikte. Psychologie in Österreich, 21 (4/2001). pp. 313-317.

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Abstract

Aus philosophischer Sicht lassen sich weibliche Glücksprobleme mit einer "Dialektik der Aufklärung" in Zusammenhang bringen, die zur Ausgestaltung der modernen Geschlechterrollen wesentlich beigetragen hat. Enttäuscht wurde die Hoffnung der frühen Aufklärung, mit der Durchsetzung der persönlichen Freiheit, also mit der Möglichkeit, nicht mehr nach Traditionen, sondern nach selbstgesetzten Zwecken zu handeln, auch das Glück des Einzelnen und der Gesellschaft zu befördern.  Der erste Abschnitt fasst die wichtigsten skeptischen Argumente gegenüber diesem gescheiterten Glücksprogramm zusammen. Der zweite Abschnitt skizziert die Herausbildung eines alternativen, weiblichen Glücks, das, aus dem Fundus der "alten Welt" entlehnt, im privaten Bereich die Desillusionierungen des männlichen "Subjekts" ausgleichen und reparieren sollte. Der letzte Teil zeigt die ambivalente Situation, die sich für ein "weibliches Subjekt" ergibt, das sich von jener Vergangenheit zu lösen versucht.

Item Type: Article
Uncontrolled Keywords: Glück Unglück Subjekt Psychologie Schopenhauer Adorno Marx Feminismus
Subjects: Philosophie > Philosophische Disziplinen > Bewußtseinsphilosophie, Philosophie des Geistes und der Psychologie
Philosophie > Philosophische Disziplinen > Feminismus, gender studies
Depositing User: Charlotte Annerl
Date Deposited: 11 Feb 2004
Last Modified: 08 Sep 2011 18:50
URI: http://sammelpunkt.philo.at/id/eprint/569

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