<mods:mods version="3.3" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-3.xsd" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"><mods:titleInfo><mods:title>Höhleneingänge. Zur Kritik des platonischen Höhlengleichnisses als Metapher der Medienkritik</mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Rafael</mods:namePart><mods:namePart type="family">Capurro</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Platons Höhlengleichnis scheint auf den ersten Blick eine ausgezeichnete Grundlage für eine heutige Medienkritik zu sein. Es beschreibt nämlich die Lage der an einer medialen Pseudorealität hängenden Menschen und den Weg ihrer Befreiung. Inwieweit ist aber diese Verwendung tatsächlich tauglich? Diese Frage führt mich zu einer Kritik des platonischen Höhlengleichnisses als Metapher der Medienkritik.    

Im Folgenden kommt zunächst Platon ausführlich zu Wort. Sodann wende ich mich dem Film Bennys Video des österreichischen Regisseurs Michael Haneke (1992) zu und stelle Zusammenhänge zwischen Platons Höhlengleichnis und der heutigen Medienwelt. In einem dritten Schritt widme ich mich einer Kritik der platonischen Medienkritik. Zunächst aber zu Platon. Wir befinden uns im siebten Buch seines Dialogs Politeia (514ff). Sokrates und Glaukon sprechen miteinander. Zunächst spricht Sokrates.    </mods:abstract><mods:classification authority="lcc">Medienphilosophie, Theorie der Virtualität, Cyberphilosophie</mods:classification><mods:classification authority="lcc">a) Antike</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">1999</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:genre>Article</mods:genre></mods:mods>
